Installation und Konfiguration eCI JTL-WaWi Modul

Betrifft folgende Versionen:
JTL 2018.3 SW 2018.3

Letzte Änderung: 25.04.2018 08:11

Diese Anleitung beschreibt die Installation und Konfiguration des eCI JTL-Wawi Moduls in Version 2018.3.x. Dabei handelt es sich um den Teil des eCommerce Integrators, der nicht im Webshop sondern auf Windows installiert wird und sich direkt mit der JTL Wawi Datenbank verbindet.

Voraussetzungen für die Installation von eCI JTL-Wawi

Die folgenden Seiten setzen voraus, dass Sie die Installation des eCI Shopware Shopmoduls bereits abgeschlossen haben und die Grundkonfiguration vollständig ist.

Außerdem wird natürlich ein installierter JTL-Wawi Client mit angebundener Datenbank benötigt, zu dem Sie auch einen Zugang mit Admin-Rechten besitzen.

Darüber hinaus werden Administratorrechte für das Betriebssystem benötigt, oder zumindest ein Benutzerprofil das es ermöglicht, Dienste zu installieren.

Die übrigen technischen Systemvoraussetzungen gelten dabei natürlich weiterhin.

Vorbereitung der JTL-Wawi

Lizenzen
Falls mehrere unterschiedliche Shops in JTL Wawi verwaltet werden und mit dem eCommerce Integrator verbunden werden sollen, ist es nötig eine JTL Multishoplizenz einzurichten. Zusätzliche Lizenzen für eCI JTL-Wawi sind dagegen nicht notwendig.

Wenn Sie sich unsicher sind ob Sie gegebenenfalls mehrere Lizenzen für eCI Shopware oder eCI Magento benötigen, kontaktieren Sie bitte den Sysgrade Support.

Wurzelkategorie
Legen Sie eine Wurzelkategorie unterhalb der JTL-Wurzelkategorie „Kategorien“ an. Unterhalb dieser Kategorie können Sie die im Shop sichtbare Kategoriestruktur anlegen. Die Wurzelkategorie selbst ist nicht im Shop sichtbar und kann frei benannt werden.

Hinweis
Es ist zwar möglich, die JTL Wurzekategorie „Kategorien“ als Shopwurzel auszuwählen, wird aber weder von JTL Wawi noch von eCommerce Integrator unterstützt und führt an verschiedenen Punkten zu Fehlern!

Einrichtung Webshop-Anbindung
Um für den eCommerce Integrator zu definieren, welcher Kategoriebaum und welche Artikel an den Webshop übertragen werden sollen, muss in JTL Wawi eine Webshop-  bzw. Onlineshop-Anbindung konfiguriert werden.

Gehen Sie dafür bitte folgendermaßen vor:

  • Klicken Sie im Menü „Onlineshop“ auf „Onlineshop-Anbindung“.
  • Klicken Sie in der darauffolgenden Maske rechts oben auf den Button „Anlegen…“.
  • Füllen Sie die unten aufgeführten, benötigten Felder aus.

Name Onlineshop
Vergeben Sie einen Namen für Ihren Onlineshop. Die Benennung hat dabei keine technische Bedeutung, kann also völlig frei von Ihnen gewählt werden.

Firma
Falls Sie mehrere Firmen in JTL-Wawi angelegt haben, wählen Sie die für diesen Shop zutreffende Firma aus.

Wurzelkategorie
Wählen Sie die in der Vorbereitung eingerichtete Wurzelkategorie aus. Wenn Sie mehrere Shopverbindungen einrichten, dann müssen alle Wurzelkategorien auf der selben Ebene liegen bzw. die gleiche Ebenentiefe haben.

Übertragung zum Onlineshop sperren
Wenn Sie den JTL Worker verwenden möchten, muss das Häkchen „Übertragung zum Onlineshop sperren“ gesetzt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, dann setzen Sie das Häkchen bitte, um Fehler zu vermeiden.

Die Aktivierung dieser Option verhindert nicht, dass Produkte exportiert oder Bestellungen importiert werden.

Onlineshop-URL
Geben Sie an dieser Stelle nicht Ihre Onlineshop-URL ein sondern füllen Sie das Feld mit der Adresse http://eci.sysgrade.de. Dies beeinflusst die Funktionsweise des Connectors nicht, sondern dient nur dazu für JTL Wawi eine funktionierende Verbindung zu simulieren. Die tatsächliche Datenübertragung via eCommerce Integrator findet ohnehin nicht innerhalb von JTL Wawi statt.

Benutzername und Passwort werden hier nicht benötigt. Bitte klicken Sie auf den Button „Verbindung testen / Lizenz aktivieren“ und bestätigen Sie die anschließende Erfolgsmeldung.

Währung/Sprachen/Kundengruppen
Wählen Sie die für Ihren Shop zutreffenden Einstellungen. Dabei muss pro Gruppe mindestens eine Option gewählt werden.

Währungsangaben, Übersetzungen und Kundengruppenpreise werden nur für die hier zugewiesenen Auswahloptionen übertragen. Diese Einstellungen können nachträglich jederzeit verändert werden.

Sollten Sie die anderen Konfigurationsoptionen wie „Onlineshop-Auftragsnr. In Aufträgen nutzen“ nutzen wollen, dann können Sie die entsprechende Auswahl treffen. Die hier nicht genannten Optionen beeinflussen den die Arbeit des eCommerce Integrator nicht.

Schließen Sie das Fenster anschließend mit einem Klick auf den Button „OK“ in der rechten oberen Ecke.

Einrichtung eines FTP- oder SSH-Nutzers

Funktionsprinzip eCI GUI und Worker

Das Programmpaket eCommerce Integrator besteht aus zwei Komponenten: der Bedienoberfläche und dem Worker.

Der Worker wird als Windows-Dienst konfiguriert und verrichtet dabei die tatsächliche Arbeit: Datenübertragung vom an den Shop übertragen, Automatisierung der Aufgaben und weiteres.

Die Bedienoberfläche erfüllt dabei nur den Zweck der Visualisierung und Prüfung, sowie zur manuellen und sofortigen Ausführung von Abgleichen.

Das bedeutet, dass im Tagesbetrieb nur der eCI Worker in Betrieb sein muss. Die Oberfläche kann bei Bedarf geöffnet oder geschlossen werden, ohne dass eine Beeinträchtigung des Betriebes entsteht.

Genau so ist es möglich, dass Worker und GUI auf unterschiedlichen Computern installiert werden. Ein häufiges Beispiel hierfür ist, dass der Worker auf einem Server im lokalen Netzwerk installiert wird (oft auf dem selben Server, der auch die JTL Wawi Datenbankinstanz bereitstellt) und die Oberfläche auf einem oder auch mehreren Mitarbeiterarbeitsplätzen zur Bedienung bereitsteht. Wie Sie eine solches Szenario einrichten können, erfahren Sie in den nächsten Schritten.

GUI und Worker kommunizieren über eine TCP-Verbindung, deren Parameter während der Erstkonfiguration festgelegt werden.

Installation des Moduls

Laden Sie das Installationspaket aus Ihrem Kundenmenue auf https://www.sysgrade.de herunter. Nutzen Sie dabei die selbe Vorgehensweise wie beim Download des Installationspaketes von eCI Shopware. [Link dahin]

Nach dem Download starten Sie die Installation des heruntergeladenen MSI-Installationpaketes durch einen Doppelklick auf die Datei.

Fahren Sie in der Installation fort („Weiter“/„Next“ -Button) und bestätigen Sie den Installationspfad oder legen bei Bedarf einen neuen Pfad fest.

Im letzten Schritt können Sie den eCommerce Integrator nach der Installation starten lassen; dies ist in den meisten Fällen sinnvoll.

Beenden Sie die Installation durch einen Klick auf „Beenden“ oder „Finish“.

Erster Start und Konfiguration

Beim ersten Start der eCI Bedienoberfläche ist noch keinerlei Konfiguration vorhanden und der eCI Worker ist noch nicht installiert.

Klicken Sie für den ersten Konfigurationsschritt das in der Iconleiste ganz rechts befindliche Icon „eCI Worker-Einstellungen“. In der daraufhin erscheinenden Maske konfigurieren Sie die Verbindung zwischen Oberfläche und dem anschließend installierten Worker.

Serverart
Wählen Sie hier „Lokale Verbindung“, wenn Worker und Oberfläche auf dem selben (diesem) Rechner installiert werden sollen. Alternativ können Sie die Option „Netzwerkverbindung“ wählen, wenn Worker und Oberfläche auf unterschiedlichen Computern installiert werden sollen.

Hostname
Falls Sie die Serverart „Netzwerkverbindung“ gewählt haben, ist das Feld Hostname editierbar. Geben Sie hier den Netzwerknamen oder die IP-Adresse des Computers an, auf dem der Worker installiert ist oder installiert werden soll.

Bei der Serverart „Lokale Verbindung“ ist das Feld nicht editierbar sondern enthält den Wert 127.0.0.1, die Loopback-IPv4-Adresse, die jeweils auf den lokalen Computer zeigt.

Port
Der zu verwendende TCP-Port, der in der Konfiguration von Oberfläche und Worker gleich und bekannt sein muss. Stellen Sie bei Auswahl oder Bestätigung des Ports bitte sicher, dass Ihre Firewalleinstellungen die Kommunikation auf diesem Port ermöglichen.

Benutzername und Passwort/Bestätigung
Benutzername und Kennwort dienen zur Anmeldung der Oberfläche am Worker. Dies ist vor allem bei Netzwerkverbindungen relevant. Der Benutzername ist mit „eci“ vorbelegt, kann aber geändert werden.

Das Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein. Insbesondere wenn Sie eine Netzwerkverbindung verwenden, achten Sie bitte darauf ein sicheres Passwort zu verwenden und dieses auch entsprechend aufzubewahren.

Erweitert
Unterhalb dieses Punktes verbirgt sich noch Experten-Einstellung. Sie haben die Möglichkeit durch setzen des Hakens und ausfüllen der Felder „Service-Benutzer“ und „Passwort“ einen anderen Benutzer für den eCI Worker auszuwählen, falls Ihre Sicherheits- oder Infrastruktur dies nötig machen sollte.

Nach einem Klick auf „Übernehmen“ ist die Workerverbindung betriebsbereit.

Lokale Installation oder Netzwerkinstallation des Workers

Klicken Sie anschließend rechts oben auf „Installieren“ um den eCI Worker auf dem lokalen Computer zu installieren. Ein Klick auf „Start“ und anschließend auf „Verbinden“ startet den Workerdienst und verbindet die Oberfläche mit dem Worker.

Wenn der Worker auf einem entfernen Computer installiert werden soll, wiederholen Sie die oben genannte Schritte auf dem gewünschten Computer und wählen Sie dort bei den Verbindungsparamtern dann die Serverart „Lokale Verbindung“. Die restlichen Werte Port, Benutzername und Passwort müssen dabei aber die selben sein wie die, die Sie eben gewählt haben.

Dort führen Sie anschließend die lokale Installation aus, starten den Worker durch einen Klick auf „Starten“ und verbinden d die Oberfläche anschließend auf dem Computer, auf dem nur die Oberfläche installiert bleiben soll mit dem entfernten Worker, durch einen Klick auf „Verbinden“ auf der rechten Seite.

Wenn die Verbindung in einem der beiden oben beschriebenen Szenarien erfolgreich war, müssen die in der eCI Oberfläche links unten sichtbaren Statusanzeigen in grün angezeigt werden.

Konfiguration Datenbankverbindung

Um die Datenbankverbindung des eCI Workers zur JTL Datenbank zu konfigurieren, stellen Sie bitte sicher, dass Sie im Besitz der JTL-Datenbankzugangsdaten und der Verbindungsparamter sind.

Öffnen Sie den Konfigurationsdialog indem Sie nach der Installation des eCI Workers in der Iconleiste (oben) auf „Konfiguration“ klicken.

Sollten Sie die Verbindung zu einem späteren Zeitpunkt editieren wollen, müssen Sie unter Umständen zuerst auf der linken Seite die „eCI Worker-Verbindung“ auswählen und erst dann auf Konfiguration klicken.

Maximales Alter von Logdaten
Diese Konfiguration gibt Ihnen die Möglichkeit einzustellen, wie lange die Logdaten des eCI Workers vorgehalten werden. Ältere Daten werden automatisch gelöscht.

Die Voreinstellung liegt bei 14 Tagen und hat sich als praxisnah erwiesen.

WaWi-Typ
Wählen Sie bitte in diesem Dropdown aus, ob Ihre verwendete JTL Warenwirtschaft in einer Version größer oder kleiner 1.0 vorliegt und wählen Sie die zugehörige Option.

Nach der Auswahl erscheinen die Felder zur Konfiguration der Datenbankverbindung.

Server-Adresse
Die Server Adresse umfasst den Computernamen, auf dem der MSSQL-Datenbankserver installiert ist und die zugehörige Instanz. Bei lokaler Installation und den Standardeinstellungen lautete die Server-Adresse „localhost\JTLWAWI“.

Wenn die Datenbankinstanz nicht auf dem lokalen Computer vorliegt oder die Standardeinstellungen anderweitig geändert wurden, muss der korrekte SQL-Verbindungsstring angegeben werden. Gleiches gilt insbesondere bei gehosteten Remote-DB-Installationen.

Beispiel: apps.makrohost-server.de,25999\INSTANZNAME

Der obige Verbindungsstring baut sich dabei aus Servername, Port und Instanzname auf. Bitte achten Sie darauf, dass der Port von der Angabe des Servers durch ein Komma (,) getrennt sein muss und der Instanzname vom Port wiederum durch einen Backslash separiert wird.

Benutzername, Passwort und Datenbankname
Bitte geben Sie an diesen Stellen die korrekten Daten und Zugänge an.

Die in Klammern genannten Werte stellen dabei die JTL Wawi Standardwerte dar, die so vorliegen, wenn die Daten nicht bei der Installation verändert wurden.

Klicken Sie nun auf „Verbindung prüfen“. Wenn die Verbindung erfolgreich war, erscheint das Eingabefeld für den Lizenzschlüssel. Den Lizenzschlüssel erhalten Sie an der selben Stelle wie das Installationpaket in Ihrem Sysgrade-Kundenmenue. 

Verwenden Sie an dieser Stelle entweder den Schlüssel aus der eCI JTL Wawi Produktlizenz oder alternativ – ausschließlich für ein nicht produktives System – den Produktschlüssel aus der eCI JTL Wawi Silver Subscription.

Nach einem Klick auf „Lizenz prüfen“ wird die Lizenz freigeschalten.

Erweiterte
Die Option „nur Bestellungen mit Tracking-Code exportieren“ bewirkt, dass nur Versandbestätigungen für importierte Aufträge exportiert werden, zu denen bereits ein Trackingcode vorliegt. Diese Option wird verwendet, wenn mittel JTL Shipping eine Teilautomatisierung des Versands umgesetzt wird und die Trackingscodes nicht manuell und den Aufträgen unter Umständen verzögert zugeordnet werden.

Nach einem abschließenden Klick auf „Speichern“ ist die Datenbankverbindung gespeichert und das System bereit, eine Onlineshopverbindung zu konfigurieren.

Klicken Sie hierzu auf „Shop hinzufügen“

Konfiguration Webshopverbindung

Die folgenden Konfigurationsschritte definieren die Regeln, nach denen der Datenaustausch zwischen Webshop und JTL Wawi stattfinden wird.

Name
Hier legen Sie den Anzeigenamen des Webshops innerhalb der eCI Oberfläche fest. Sie können die Bezeichnung frei wählen, eine technische Bedeutung existiert dabei nicht.

Shop-Typ
Wählen Sie den korrekten Shop-Typ aus dem Dropdown aus. Im Kontext dieser Anleitung wäre dies „Shopware – Shop“.

Anschließend werden die restlichen, der gewählten Shopsoftware zugehörigen Konfigurationsfelder angezeigt.

JTL-Shop
Hier finden Sie die Liste der innerhalb von JTL Wawi angelegten Webshopverbindungen. Dabei werden die Anzeigenamen verwendet, die Sie bei der Einrichtung eingegeben haben.

Setzen Sie beim zutreffenden Shop den Haken. Wenn aufgrund einer Multishopumgebung mehrere Shops zutreffen, setzen Sie auch bei den anderen Webshopverbindungen den Haken.

API-Verbindung
Füllen Sie die drei folgenden Felder „Shop-Adresse“, „Api-Benutzer“ und „Api-Schlüssel“ aus.

Shop-Adresse
Geben Sie hier bitte die vollständige Shop-URL inklusive korrektem Protokoll an. Achten Sie dabei insbesondere auf die korrekte Verwendung von http:// und https://.

Die Adresse muss auf die Startseite des Shops zeigen; im Regefall ist dies schlicht die Webdomain des Shops: z.B. http://www.meinonlineshopmiteciturbo.de

Api-Benutzer und -Schlüssel
Verwenden Sie hierfür Benutzer und Api-Schlüssel des vorbereiteten Benutzers aus der eCI Shopware Installation bzw. die generierten Daten aus der eCI Magento Installation.

Klicken Sie auf „Verbindung prüfen“. Sollte die Verbindung fehlschlagen, dann überprüfen Sie die Daten bitte noch einmal. Wenn die Verbindung dann immer noch fehlschlägt, dann überprüfen Sie bitte die zugehörige Meldung im Log.  Solange die API-Verbindung nicht erfolgreiche hergestellt werden kann, macht die Eingabe von weiteren Konfigurationsdaten keinen Sinn.

 

Lizenzschlüssel [nur SW5.2+ und Mage2]

Hier tragen Sie Ihren Ihren Lizenzschlüssel für das Plugin ein, den Sie in Ihrem Kundenmenü auf sysgrade.de einsehen können. Bitte unterscheiden Sie hier zwischen dem Schlüssel für die Produktivumgebung („Produktlizenz“) und der Entwicklungsumgebung („Silver Subscription“).

Der Lizenzschlüssel für die Entwicklungsumgebung enthält den String „-DEV-“ und wird bei der Datenübertragung einen Hinweis an verschiedenen Stellen der Artikeldaten anhängen.

Datei-Upload [nicht mehr ab SW52+]
Die Verbindung für den Datei-Upload wird für den tatsächlichen Datenaustausch benötigt. Der für die Verbindung verwendete FTP- oder SSH-Benutzer muss also zumindest für das Pluginverzeichnis im Webshop Schreibrechte erhalten.

Verbindungtyp
Treffen Sie hier eine Auswahl zu Ihrem gewünschten Verbindungstyp: FTP, verschiedene verschlüsselte FTP-Verbindungsarten oder SSH / SFTP.

Achten Sie bei zertifikatsgestützten Verbindungsarten bitte darauf, dass das Verschlüsselungszertifikat nicht selbst signiert sein darf, sondern nur Zertifikate von offiziellen Zertifizierungsstellen akzeptiert werden.  

Port
Geben Sie in dieses Feld den von Ihrem Server verwendeten Port für die gewählte Verbindungsart an. Standard ist 21 für FTP.

Server-Adresse, Benutzername und Passwort
Geben Sie hier die Adresse und die Zugangsdaten für die gewählte Verbindungsart ein. Die Daten bekommen Sie von Ihrem Webhoster oder können diese in der Verwaltungsoberfläche Ihres Webservers festlegen.

Klicken Sie auf „Verzeichnis wählen“ um die Zugangsdaten zu prüfen und das den Speicherordner für Datentransfers auszuwählen.

Verzeichnis wählen
Wenn Sie auf „Verzeichnis wählen“ geklickt haben und die Zugangsdaten korrekt eingegeben haben, wird sich ein Dateiauswahldialog öffnen, der in Ihr SSH/FTP-User Startverzeichnis zeigt.

In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass das Startverzeichnis der Verbindung dem Shop-Wurzelverzeichnis entspricht.

Im Falle des hier konfiguriertes Shopware-Shops navigieren Sie durch folgenden Pfad:

/engine/Shopware/Plugins/Community/Core/SysgradeEcommerceIntegrator/transfer/

Dort sehen Sie die Unterverzeichnisse in/, out/ und temp/. Bestätigen Sie die Auswahl mit „OK“.

Kundengruppen-Mapping

Auf der linken Seite finden Sie Kundengruppen, die in der Onlineshop-Abindung in JTL Wawi zugeordneten Kundengruppen.

Bitte wählen Sie nun auf der rechten Seite im Dropdown die jeweilig komplementäre Kundengruppe aus Ihrem Shopware-Shop aus.

Wenn sich in Shop oder JTL Wawi Kundengruppen verändern, muss die Konfiguration neu gespeichert werden, um ein korrektes Mapping zu verwenden.

Steuerklassen-Mapping

Analog zum Kundengruppen-Mapping finden Sie auf der linken Seite die Steuersätze aus JTL Wawi und in den Dropdowns auf der rechten Seite die im Shopsystem vorhandenen Steuersätze. Wählen Sie die korrekte Zuordnung aus.

Store-Mapping

Bei Storemapping wählen Sie ebenfalls die richtige Zuordnung in JTL Wawi und Shopware angelegten Stores einander zu.

Auf der linken Seite finden Sie die Stores der Shopseite, auf der rechten Seite die der JTL Wawi.

Artikelabgleich

Standard-Hersteller

Die hier eingestellt Zeichenfolge wird übergeben, wenn ein Artikel ohne Herstellername an Shopware übertragen wird. Der Standardwert lautet „Unbekannter Hersteller“

Meta-Description

Mit dieser Auswahl konfigurieren Sie, welches Datenfeld in JTL Wawi als Quelle für das Feld „Meta Informationen -> Kurzbeschreibung“ verwendet werden soll.

Sie haben hier die Wahl zwischen den Felder (Artikel-) Kurzbeschreibung und Meta-Beschreibung.

Die hier vorgenommene Auswahl muss mit Ihrer Datenpflege in JTL Wawi übereinstimmen.

Beide Felder werden auch in entsprechende Freitextfelder übertragen.

Art des Konfigurators

Diese Option stellt eine Auswahl für die optische Darstellung der wählbaren Variantenartikel an.

  • Standard: Dropdown-Auswahl der Varianten
  • Auswahl: Dropdown-Auswahl der Varianten
  • Bild: Swatch-Box mit Artikelbild

„Standard“ und „Auswahl“ unterscheiden sich also im Normalfall nicht, obwohl Shopware diese Option bereitstellt.

Bildreihenfolge bei Varianten

Mit diesem Dropdown können Sie bestimmen, in welcher Reihenfolge die Artikelbilder bei Variantenartikeln angezeigt werden.

  • Vaterartikelbilder vor Bilder der Kindartikel
  • Bilder der Kindartikel von Vaterartikelbilder
  • Bilder der Kindartikel vor Vaterartikelbilder vor Bilder der Hauptvariante

Berechnung Versandkostensteuer

Legt fest, ob der anzuwendende Steuersatz für die anfallenden Versandkosten durch eCI Shopware beim Bestellexport durchgeführt werden soll oder nicht. Falls ja, muss die Methode zur Berechnung angegeben werden, wie im Dropdown zu Auswahl stehend.

Bleibt die Option deaktiviert (Standard) werden die Steuereinstellungen und -werte unverändert von Shopware übernommen.

Experteneinstellungen

Bitte verwenden Sie diese Optionen niemals ohne Absprache mit dem Support!

Hochladen und Zuweisen von Bildern/Downloads deaktivieren

Mit diesen beiden Checkboxen können Sie steuern, ob Bilder und Downloads (in JTL Wawi: Mediendateien) mit Artikel und Kategorien hochgeladen und anschließend zugewiesen werden.

Vorhandene Bilder und Downloads in Shopware bleiben dabei erhalten und werden nicht verändert.

Die nachfolgenden Einstellungen zur Verarbeitungsgröße dienen zur Konfiguration der Chunkgrößen bei der Übertragung. Die Voreinstellung darf nur in Absprache mit dem Support verändert werden.

Ein abschließender Klick auf den Button „Speichern“ speichert die Konfiguration in der vorliegenden Form.

Weitere Kapitel in diesem Handbuch:
« Installation/Update eCI Shopware Shop-Modul
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