Erfolgsfaktor 2018: Markenbildung!
Freitag, 29. Juni 2018

Erfolgsfaktor 2018: Markenbildung!

Immer mehr Anbieter drängen auf den Onlinemarkt, um ihre Produkte und Leistungen zusätzlich auch über das Internet zu vertreiben. Je nach Zielgruppe und Branche findet man zum Teil beinahe gesättigte Märkte vor. Der Wettbewerb zwischen den Internetbetreibern und Handelsplattformen ist heute schon sehr hart und wird in den nächsten Jahren zu einem Verdrängungskampf. Die Gründe dafür liegen unter anderem an der heutigen, globalisierten Marktlage, an der Entwicklung der Gatekeeper und an der Hinführung zum Semantic Web. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, ist eine selbstbewusste Positionierung und nachhaltige Markenbildung.

Wir erklären Ihnen was sich geändert hat und warum Markenbildung zum Erfolg führt. Zusätzlich möchten wir ein paar einfache Maßnahmen vorstellen, die Ihre Marke stärken können.

Was hat sich verändert?

Durch die technischen Möglichkeiten des Web 2.0 wurde es quasi jedem möglich, Inhalte online zu veröffentlichen. Das führte zu einer Informationsflut und einem enormen Wettbewerbsdruck, welcher durch den starken Trend des Performance Marketing noch mehr erhöht wurde. Doch reines Performance-Marketing ist nicht nachhaltig und zahlt sich langfristig für das Unternehmen nicht aus. Branding dagegen schafft längerfristige Wettbewerbsvorteile.

Erstaunlich ist, dass Content Marketing erst seit den Google Spam-Updates wie Pinguin oder Panda 2012 so stark in den Fokus gerückt ist, obwohl das Publizieren eigener Inhalte auch für das Marketing bereits seit der Etablierung von Content-Management-Systemen relativ einfach realisierbar ist. Hierbei spielt die Entwicklung des Web 3.0 mit seiner semantischen Grundstruktur mit ein. Denn durch die Semantik müssen Daten und Informationen nun identifizierbar, kategorisierbar und je nach Kontext sortierbar bzw. zu ordnen sein. Die großen Gatekeeper Google und Facebook bedienen sich bereits semantischer Funktionalitäten und kleinere Unternehmen sollten sich anpassen.

Woran erkennen Sie die Beliebtheit ihrer Marke?

Produktwebseite oder Shop sind die digitalen Abbilder einer Marke. Die Stärke des Brandings, kann von bestimmten Kennzahlen abgeleitet werden.

Klar ist, dass eine starke Marke auch zu besseren Abschluss- und Konversionsraten führt. Doch auch die Kundenbindung und Loyalität, kann durch wiederkehrende und neue Besucher gemessen werden. Die Chance auf Links und soziale Reaktionen ist größer, da starke digitale Marken aufgrund der Vertrauenswürdigkeit eher verlinkt und ihre Inhalte eher geteilt werden. Das führt zu einer größeren Reichweite und besseren Rankings und erleichtert gleichzeitig Content-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Öffentlichkeitsarbeit. Auch über das Suchvolumen nach Marken und Domainbegriffen lassen sich viele Erkenntnisse über den Zustand der eigenen Markenbildung gewinnen. Je höher der Anteil des Marken-Traffics, desto besser sind in den meisten Fällen auch die Engagement-Kennzahlen wie Seitenaufrufe, Aufenthaltsdauer, Absprungrate.

Der Aufbau einer Marke folgt einem strategisch nachhaltigen Ansatz und dem Ziel, die Kundenloyalität und Reputation zu steigern. Das fördert die nachhaltige Positionierung auf dem Markt und rückt immer mehr in den zentralen Fokus des Online Marketings, an die Stelle, an welcher früher das Performance-Marketing stand.

5 Tipps zur erfolgreichen Markenbildung

1. Heben Sie sich ab

Werden Sie sich vor den Aufbau Ihrer Marke darüber klar, mit welchen Attributen sie der Verbraucher verbinden soll. Arbeiten Sie die Mehrwerte heraus, die der Kunde durch Ihre Angebote hat. Schaffen Sie Vorteile, die Sie besonders machen (faires Retourenmangement, originelle Kundenansprache, einfache Bestellabwicklung, persönlicher Service). Setzen Sie Ihre Vorzüge beispielsweise in einen Slogan ein, um sich von anderen Shops zu unterscheiden.

2. Schaffen Sie einen Wiedererkennungswert

Ihre Marke sollte von Webshop, Newsletter, Kommunikationskanal, Kundensupport bis hin zum Verpackungsmaterial Ihres Produktes klar erkennbar sein. Die Außenwirkung sollte immer mit Ihrer Handschrift versehen sein und authentisch wirken.

3. Vernetzen Sie Ihre Kanäle

Damit Ihre Marke auch über unterschiedliche Kanäle kommuniziert wird, hilft es, die Kanäle miteinander zu vernetzen. Streuen Sie beispielsweise Ihre Blogbeiträge in den sozialen Medien und Ihrem Newsletter. Tracken Sie die Interessenten aus dem Newsletter oder Website-Besucher einer bestimmten Page und stellen Sie mithilfe von Retargeting weitere Werbekontakte in den sozialen Medien her. Integrieren Sie in den sozialen Netzwerken und Ihrer Website ein Anmeldeformular für den Newsletter. Integrieren Sie Ihre sozialen Netzwerke auf Ihrer Website. Versuchen Sie Ihre Marke immer wieder in den Vordergrund zu bringen

4. Nutzen Sie Ihre Vorteile und seien Sie authentisch

Setzen Sie Ihren tollen Service, schnellen Versand oder persönliche Beratung gezielt ein, um das Kundenvertrauen und die Kundenbindung zu steigern. Handeln Sie authentisch und geben Sie Ihren Kunden das Gefühl, dass jemand hinter dem Webshop steht. Ein eigener Unternehmens-Blog kann dabei helfen, Ihren Kunden ein vollständiges und authentisches Bild Ihrer Marke zu vermitteln.

5. Überzeugen Sie mit Leidenschaft

Zum Markenauftritt gehören Emotionen! Ihr Ziel sollte es sein, Ihre Kunden mit Ihrer Marke zu berühren und positive Gefühle auszulösen. Was halten Sie von „Spaß am Einkaufen“, „erholsames Einkaufserlebnis“ oder auch „Spannung und Aufregung beim Shoppen“. Suchen Sie nach den emotionalen Werten, die Sie besonders gut erfüllen und darstellen können und bauen Sie diese in Ihre Markenbotschaft ein.

SEO

Jana Koller

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Jana Koller

eCommerce Beratung, Kampagnenmanagement und Conversion Rate-Optimierung

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