Content Marketing richtig einsetzen
Montag, 23. Juli 2018

Content Marketing richtig einsetzen

Wohin wir auch sehen, werden wir mit Informationen auf Blogs, Shops, Unternehmensseiten oder Produktseiten überflutet. Hauptsache mit riesigen Content-Mengen große Aufmerksamkeit von Google und Besucher erhalten – aber das war einmal…

Die Ansprüche des Content Marketings haben sich mit der Zeit stark verändert. Einerseits liegt das an der Entwicklung der semantischen Suche von Google und anderseits an den Präferenzen der Kunden.

 

Was Kunden heute erwarten

Content Marketing sollte für jedes Unternehmen individuell eingesetzt werden. Bei einem erklärungsbedürftigen Produkt, wie ein „neuer Laptop“, investieren Kunden natürlich mehr Zeit, als für den Kauf einer „neuen Handyhülle“. Deshalb sollte das Content Marketing darauf abzielen, den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.

Inhalte sind wichtig, allerdings kann Content auch kompakter und visueller dargestellt werden. User suchen nach prägnanten Informationen, die Emotionen anregen und zu einem leichten Abschlussweg führen. Auch für Blogbeiträge bevorzugen die Leser 300 – 600 Wörter, die auf das wichtigste hinweisen und vielleicht sogar etwas amüsieren. Hier geht Qualität deutlich vor Quantität.

Unsere Tipps und Tricks für besseren Content

  • Festlegen eines Ziels: Ihr Content Projekt sollte immer ein Ziel aufweisen, ob Leadgenerierung, Conversion oder Bewerber für einen Job anregen. Jede Content Maßnahme sollte mit einem konkreten Ziel beginnen.
  • Finden Sie Ihre Topthemen: Einzigartiger Content, der sich durch eine höhere Zielgruppenrelevanz oder höhere kostenlose Reichweite im Social Media auszeichnen, erzeugen mehr Traffic über Suchmaschinen.
  • Erzeugen Sie Spannung: Zum Beispiel durch eine abwechslungsreiche Darstellung mit Texten, Bildern, persönliche Bewertungen, Interviews oder Umfragen. Setzen Sie Ihrer Kreativität keine Grenzen.
  • Weniger ist mehr: In der Regel ist eine Textlänge von 300 -500 Wörtern empfehlenswert, aber kürzere Informationen können noch passender sein. Eine konkrete und strukturierte Darstellung, durch Hervorhebungen, Zeilenabstände und Aufzählungen helfen bei der Lesbarkeit und kann dem Leser, ohne Aufwand zu den wichtigsten Punkten führen.
  • Am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt: Es ist kein neuer Gedanke, dass der Kunde zu unterschiedlichen Zeiten an verschieden Tagen Informationen besser aufnimmt. Deshalb achten Sie auf das zeitliche Nutzerverhalten und erstellen Sie einen Content-Zeitplan. Bekommen Sie ein Gefühl dafür, wann Ihr Nutzer bestimmte Medien nutzt. Beispielsweise ist der Newsletter-Versand am Morgen, wenn der Kunde seine E-Mails durchgeht am klügsten. Während Posting auf Sozialen Netzwerken nach Feierabend besser ankommen und die Smartphone-Nutzung dann steigt.
  • Tracken und optimieren: Welche Inhalte am besten performen, können Sie mit bestimmten KPI´s wie Absprungraten, Konvertierungsraten und Social Media Kennzahlen ganz leicht herausfinden. Die Konvertierungsrate sagt aus welche Unterseite des Shops zu höheren Abschlüssen führt. Werden zum Beispiel bestimmte Produktpräsentationen über soziale Netzwerke geteilt und geliked, können hier effektiv verkaufsfördernde Maßnahmen, wie z.B. eine Angebotskampagne eingeleitet werden.

SEO

Jana Koller

Ihre Ansprechpartnerin:
Jana Koller

eCommerce Beratung, Kampagnenmanagement und Conversion Rate-Optimierung

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